Wenig, weil viel anderes zu tun… Da weiss man, was von der Aussagen zur Fukushima-Katastrophe “Kann hier nicht passieren. In Deutschland gibt es keine Tsunamis.” zu halten ist (das verlinkte PDF unbedingt lesen): Kurz vor dem Jahrestag der multiplen Reaktorkatastrophe in der japanischen Küstenstadt Fukushima hat die deutsche Sektion der IPPNW, der [ http://www.ippnw.de/ Internationalen [...]
Nein, nicht Three Mile Island. Das war später. Schon in 1959 gab es einen nuklearen Unfall mit einem experimentellen Natrium Reaktor in der Boeing-Rocketdyne Fabrik in Kalifornien. Dies wurde erst 2006 bekannt, da damals selbst die Atomic Energy Commission offiziell verlautbaren ließ, daß nur ein Brennstab leicht beschädigt wäre und keine Radioaktivität ausgetreten sein soll. [...]
Tja, hoffentlich haben die da Unterwasser-Notstrom-Dieselaggregate: http://www.omaha.com/article/20110626/NEWS01/110629782#flood-wall-fails-at-fort-calhoun Hier mit Kommentar: Gefunden bei Politaia. Dort geschieht das Lesen auf eigene Gefahr.
Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich Teil 3 nicht gefunden habe. Das gesamte Video dürfen wir uns wegen der Gema in Deutschland nicht anschauen. Wobei… in den ersten 2 Teilen war gar keine Musik. Na ja, was dort wirklich passiert erfahren wir erst, wenn es nicht mehr zu leugnen ist. Da hilft [...]
Reaktor 1 streut nun Radioaktivität nach allen Seiten Von Karl Weiss Die stückchenweise Wahrheit, die uns die Tepco über die Reaktoren in Fukushima zukommen lässt, wurde durch ein neues Detail bereichert: In Block 1 ist die Radioaktivität nun so hoch, dass ein Arbeiter dort nach vier Minuten bereits die Jahresdosis abbekommen hätte. Ein Roboter hat [...]
Schachtanlage Asse läuft voll Von Karl Weiss Während wir alle gebannt nach Japan zum Super-Gau von Fukushima gucken, hat sich heimlich, still und leise ein deutscher Gau direkt unter unseren Füssen herangeschlichen. Im unterirdischen Lager “für leicht- und mittelschwer strahlende” Atom-Abfälle in der Schachtanlage Asse wurden hohe und höchste Strahlungswerte gemessen. Das angeblich wasserdichte Ex-Bergwerk [...]
Seit einiger Zeit denke ich darüber nach, eine Pressemitteilung zu schreiben, in der vor einer Geburt eines neuen Faschismus in Deutschland gewarnt wird. Ich würde diese – auf Englisch verfasste – Denkschrift gerne in divers amerikanische Medien, Organisationen und Verbände schicken, weil ich dort gemerkt habe, das man – zum Beispiel im Falle “Olaf Henkel” – wesentlich sensibler mit neuen Erscheinungsformen alter Werte umgeht als in unserem Land. Vielleicht würde ich ich Albrecht Müllers Nachdenkseiten zitieren:
Die Woche stand erneut unter dem Eindruck der Atomkatastrophe in Japan. Nicht zuletzt die bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg und mit Abstrichen Rheinland-Pfalz werden dadurch bestimmt. Am Sonntag wird im Ländle gewählt und man hat den Eindruck, als hätte sich alles dieser Regionalwahl unterzuordnen, sogar die deutsche Außenpolitik.
Die Mitglieder der Bundesregierung sind schon famos. Der eine klaut jedes Zitat, das er kriegen kann und deklariert es als eigene Leistung und der andere lässt sich partout nicht zitieren. Er sagt auch nicht, wie er sich denn gern verstanden wissen möchte.
Wenn man die Welt im Jahr 2011 beschreiben müsste, käme man wohl zu dem Ergebnis, sie als etwas zu bezeichnen, das unkontrollierbar geworden ist. Möglicherweise zeigt gerade die atomare Katastrophe in Japan, die alle Menschen live mitverfolgen können, wie absurd das Gerede über eine Zurückeroberung von Kontrolle ist, die für das Selbstverständnis der Gesellschaften westlicher Prägung bisher grundlegend war. Seit Tagen hört man, dass sich die Lage in Fukushima verschlimmere oder weiter zuspitze. Am irritierendsten ist die Aussage, dass etwas noch mehr außer Kontrolle geraten könne als bislang schon geschehen. Dabei verbirgt sich in dieser Form der sprachlichen Vermittlung immer noch die Hoffnung oder sollte man sagen, der Glaube an die Beherrschung von Prozessen, die sich praktisch nicht mehr aufhalten lassen.
Die letzte Woche stand ganz im Zeichen eines atomaren Super-GAUs in Fukushima, Japan. Hie und da wird daran noch gezweifelt, weil anscheinend noch keine Kernschmelze stattgefunden hat oder aber die Betreiberfirma Tepco nicht aufgibt, die überhitzten Reaktoren doch noch irgendwie zu kühlen und unter Kontrolle zu bringen. Koste es, was es wolle. Hubschrauber, Wasserwerfer und natürlich die Gesundheit der Mitarbeiter.
Durch die verschiedenen Medien, die mir so auf den Desktop plumpsen geistert seid Gestern ein Artikel einer (meiner Meinung nach rechtsradikalen) Webseite, die ich nicht verlinken mag. In dieser Meldung ist die Rede davon, daß das Bundesamt für Strahlenschutz die Messungen der küstennahen Messstationen zensieren würde, um “Fehlinterpretationen zu vermeiden”. Klingt logisch und ist ein [...]
unsere akws sind absolut sicher und es besteht kein grund zur beunruhigung, wenn die schrotthaufen von vattenfall, rwe und co. noch bis 2030 am netz bleiben. (über die beurteilung sogenannter störfälle habe ich mich ja bereits vor einiger zeit hier (klick!) ausgelassen.) aber: neben super gau und super rtl haben wir ja auch noch super [...]
Jetzt ist es ja passiert: das Undenkbare, das Unmögliche, das, womit niemand hätte rechnen können: der Supergau. Wie wurden wir dereinst belächelt, als wir in den siebziger und achtziger Jahren gegen diesen Unfug demonstriert haben. “Träumer”, “Spinner”, “Romantiker” hatte man uns genannt … aber wenigstens waren WIR keine IDIOTEN. Allen voran war da die publizisitische Waffen-SS der Konzernwirtschaft
Normale Menschen kennen ja den Zusammenhang von Ursache und Wirkung. Nehme ich einen Hammer und haue mir damit auf die Hand, so empfinde ich Schmerzen. Deshalb lasse ich das. Ausser – ich bin Politiker. Dann mache ich das einfach mal und hoffe, das das schon irgendwie gut geht. Vorsichtshalber … nehme ich aber dann auch lieber die Hand von irgendjemand anderem – zum Beispiel die von Arbeitslosen. Das wäre ja auch so ein Beispiel. Nachdem die Regierung nach jahrzehntelangem Kampf gegen die Arbeitslosigkeit fast nichts versucht hat, was Erfolg versprochen hätte, kam man auf die glorreiche Idee: “Wir überlassen die Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit einfach den Arbeitslosen selbst! Sollen die doch sehen, wie die damit fertig werden, dann haben wir mehr Zeit für schöne Dienstreisen und Gespräche mit unserem Anlageberater! Und wenn den Arbeitslosen nichts einfällt – kürzen wir denen einfach mal den Regelsatz”. “Führen mit Druck” nannte man das früher – oder auch “Schwarze Pädagogik”. Würde man im Management oder in der Schule nicht mehr anwenden, aber dort gelten ja auch langsam wieder Menschenrechte.
Radioaktivitätsmessnetz des Bundesamtes für Strahlenschutz – Ein paar Livestreams aus Japan sehen wir hier. – Tagesschau: Explosion und Kernschmelze in AKW – Fefe hat eine ganze Menge an Informationen zusammengetragen – zu viele um sie einzeln zu verlinken: blog.fefe.de Alles Schall und Rauch (im wahrsten Sinne des Wortes): Atomanlage in Fukushima explodiert Analyse + Aktion: [...]