Es kann nicht immer viel sein… War klar, oder? Die Finanzkrise sollte den Banken eine Lehre sein. Der Fiskus bittet die Branche seitdem zur Kasse. Eine Abgabe soll einen Rettungsfonds füllen, um ein Polster für neue Schieflagen zu bilden. Doch das Geld tröpfelt nur. Na ja, sind dann ja nur 140 Jahre… Fast vergessen: Der [...]
Samstag, 31.3.2012. Eifel. Gestern hatte ich ein einschneidendes Erlebnis, das uns Eifelern selten zuteil wird: ich war eine Weile in einem ausgedehnten Industriegebiet spazieren. Schon nach einer Stunde konnte ich konstatieren: diese Kultur kann nur untergehen. Mal abgesehen davon, das die Leblosigkeit der betonierten Areale normalerweise nur nach einem Vulkanausbruch oder auf dem Mond zu finden ist, überzeugte mich mehr das Verhalten der Menschen, das das Ende naht – und jeder es weiß. Wie anders will man es erklären, das sie enorme Energien investieren, um daheim ein kleines Stück heile Welt zu bauen, während ihre natürliche Umwelt in großem Maßstab vernichtet wird? Noch unheimlicher werden diese Häuslebauer, wenn man sich vor Augen führt, wo die Ursprünge ihres Reichtums zu suchen sind: buchstäblich pflastern sie ihren Hof mit den Knochen von Negern, düngen ihre Primeln mit deren Blut und vertilgen ihr Leben, um weiterhin mit ihren SUV´s Unmengen an nutzlosen Ramsch in ihre ganz individuell ausgestatteten Egotempel zu bringen, wo sie nichts anderes machen als den ganzen Tag zu feiern, wie toll sie sich selbst finden. Ist ja auch altbekannt, wo unser Reichtum herkommt, siehe Welt:
14.3.2012. Mittwoch. Eifel. Einiges deutet momentan auch auf eine Neuwahl hin. Wie ich aus aktueller Quelle erfahren habe, will “Merkel in Afghanistan bleiben und kämpfen” um “ihre Freiheit am Hindukusch zu verteidigen”. Das nenne ich mal beispielhaft. Das Deutschland mal eine Kanzlerin in die Wüste schickt, ebenfalls. Ich denke, das ist auch ein konsequentes Verhalten, denn wenn die Deutschen wirklich erfahren, was im ESM – Vertrag steht und was das für uns auf der Straße und im Büro bedeutet, wird sie ihre Freiheit sowieso mit der Waffen verteidigen müssen, denn sonst droht wohl Kerkerhaft. Doch bleiben wir erstmal beim ESM-Vertrag – einem 700-Seitenwerk in Fachidiotisch, das niemals jemand lesen wird. Darum ist es ja auch so geschrieben worden: Abschreckung ist schon lange ein erfolgreiches Prinzip in der Wirtschaft. Der europäische Bund der Steuerzahler hat aber jetzt doch mal nachgelesen – und eine Kurzfassung geliefert, damit auch jene wissen, was dort gemauschelt wurde, die vor lauter Arbeit gar keine Zeit haben, sich um einen solchen Mist zu kümmern.
Heute mal ohne Ufo’s. Griechenland Pleite? Nee, kann gar nicht sein: Damit ist faktisch der längst überfällige Staatsbankrott Griechenlands vollzogen. Griechenland verabschiedet sich vom Euro und nimmt als Neustartgeschenk noch 130 Milliarden mit auf den Weg. Pustekuchen, nichts davon, jetzt ist laut den Eurokraten die Krise beendet, ab sofort geht’s aufwärts mit dem lebenden Leichnam, [...]
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff: im folgenden eine Liste der Banker Ruecktritte… Ein paar Videos zum Erfolg der Nato in Lybien: Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies nichts mit dem Islam zu tun hat. Diese sogenannten Rebellen sind eine wilde Horde von Verrückten, mit den sich die USA ins Bett legte, [...]
So richtig viel gabs leider nicht… Dem kann man nichts mehr hinzufügen und sollte täglich in der Tagesschau vorgelesen werden: Hätte die EZB dieses Geld (529,irgendwas Milliarden zu 1% Zinsen für Banken, Rb) den Nationalstaaten direkt für genau das eine Prozent oder sogar drei Prozent geliehen, wäre die Eurokrise erledigt. So gab es wieder nur [...]
Samstag, 18.2.2012. Eifel. Sieht man sich diesen Beitrag mit Christoph R. Hörstel an, so kann verstehen, warum Menschen Verschwörungsängste entwickeln und panisch auf jede Andeutung reagieren, die Mächtigen dieser Welt würden sich jemals unterhalten, jemals Strategien entwickeln und Pläne schmieden um sich noch mehr Reichtum anzueignen. Man hört dort ungeheuerliches aus dem Mund eines Mannes, der einen beachtlichen Lebenslauf hinter sich gebracht hat – die Piratenpartei als Projekt des Verfassunsschutzes … ein ungeheuerlicher Vorwurf. Noch viel brisanter jedoch der Vorwurf, das der Journalismus tot ist. Natürlich darf auch nine-eleven nicht fehlen, das Flaggschiff aller Verschwörungstheorien. Aber mal ehrlich … kann man wirklich mit Sicherheit ausschließen, das eine Regierung, die unter Vorspielung falscher Tatsachen fremde Länder angreift, erobert und politisch unbequeme Mitmenschen im Ausland ermorden läßt, auch mal ein paar tausend Menschen im eigenen Land umbringt … wenn es denn den großen Zielen der Wirtschaft nützt? Kann man wirklich mit Sicherheit ausschließen, das der Verfassungsschutz, der jahrelang mordende Nazi-Todesschwadrone in einer von seinen eigenen Leuten völlig unterwanderten rechten Szene wirken lassen hat nicht auch mal eine Partei gründet, um präventiv und aktiv gegen mögliche zukünftige Verfassungsfeinde vorzugehen? Wäre es völlig undenkbar, das die Medien im Jahre 2012 nach jahrzehntelanger Wühlarbeit von Lobbyisten, Parteien und Konzernen (inklusiver beständiger Konzentration zwecks Auflösung der Konkurrenzsituationen) gar nicht mehr unabhängig berichten können, ohne persönlich (in Form von Arbeitslosigkeit) Probleme mit Zeitungseignern, Werbekunden und Parteivertretern zu bekommen? Können wir es uns als friedliche Demokratie überhaupt leisten, das Risiko einzugehen, in dieser Hinsicht völlig blauäugig aufzutreten? Schauen wir uns hierzu einfach einmal ein paar Nachrichten an, zum Beispiel aus der TAZ:
9.1.2012. Montag. Vorbei die Weihnachtszeit, vorbei die Rauhnächte, in denen die Wilde Jagd die Gegend unsicher macht, vorbei die Schulferien, vorbei eine stille Zeit der Ruhe und des Friedens, die uns eine kleine Auszeit von dem gegönnt hat, was wir Alltag nennen. Wenn “Frieden” eine Ausnahmezeit von “Alltag” ist, heißt das für uns: Alltag ist Krieg. Ein schlimmer Zustand, der eigentlich sofort alle alarmieren sollte, die Bürgerwehr müsste ausrücken, um die schlimmsten Auswüchse des Krieges von Volk und Acker fern zu halten – aber nichts geschieht. Dabei lässt sich der Kriegszustand im Lande auch von den Medien nur schwer unterdrücken. Nehmen wir die gestrige Tötung einer Familie. Das rast ein Leistungsträger mit seinem Nobelhobel in eine Familie und löscht sie aus. Damit muss man in diesem Land jederzeit rechnen: Zeit ist Geld und Geld ist knapp. Für die Jagd nach dem knappen Gut unternehmen viele alles und kennen keine Grenzen mehr.
Donnerstag, 5.1.2012, Eifel. Die aktuellen Herbststürme – momentan in den Winter ausgelagert – verändern meinen Zeitplan und gönnen mir eine kleine Pause, in der ich mich den Katastrophen der Welt widmen kann. Es gibt ja viele Horrormeldungen momentan: China will keine deutschen Autos mehr (ich denke, kaum jemand weiß, was das für Deutschland bedeutet, wenn die damit ernst machen), Spanien will keine deutschen Autos mehr (-17,7% gegenüber dem Vorjahr) in den USA herrscht langsam ein dramatisches Wohlstandsgefälle, das wohl auch dazu geführt hat, das man – sicherheitshalber – ein neues Ermächtigungsgesetz ( und damit gleichzeitig alle demokratischen Prinzipien) verabschiedet … eine Entwicklung, die in Deutschland ab 1933 zu außergewöhnlichen Erscheinungen im menschlichen Umgang miteinander geführt hat. Wäre ja wichtig, sich darüber mal Gedanken zu machen, zumal man gerne übersieht, das Deutschland das erste Land war, was von den Nazis übernommen wurde – was wäre, wenn sie sich für 2012 ein ganz anderes, viel mächtigeres Land vorgenommen haben? Vielleicht ein Land, das (mal von Nordkorea abgesehen) großen Einfluss auf jene Länder hat, in dem die Christenverfolgung am schlimmsten ist: Saudi-Arabien und Afghanistan? Das alles ficht den Deutschen jedoch momentan nicht an, selbst das Wunder, wie wir bei steigenden Arbeitslosenzahlen auch immer mehr arbeitende Menschen haben, lässt ihn kalt, die Rente mit 69 erschüttert niemanden mehr – er fragt sich nur eins: wer hat Angst vor dem bösen Wulff.
Mittwoch, 14.12.2012. Eifel. Ein Blick in die Medien – und es graust. Es graust vor einer zunehmenden Degeneration des menschlichen Miteinanders, dessen Ende noch nicht abzusehen ist. Nehmen wir ein paar Beispiele: da lassen niederländische Moderatoren Fleisch aus sich herausoperieren um mal zu probieren, wie es schmeckt. Ärzte beteiligen sich kritiklos an dem Unternehmen – und wieder sieht man, das Ärzte alles machen, wenn sie nur gut dafür bezahlt werden. Auch: Menschen schlachten. Für Hypokrates wäre das nur undenkbar gewesen – der hätte keine sinnlosen Operationen gemacht, um kannibalistische Experimente zu ermöglichen. Der moderne Arzt sieht da kein Problem. In Belgien gab es fünf Tote und 120 Verletzte – darunter ein 18 Monate altes Kind – weil ein Mann mit Waffen und Granaten eine Menge angriff. Einfach mal so. Vielleicht – ist er Atheist und wollte vor den schlimmen Folgen Weihnachtens warnen. In Florenz erschießt man konkret Senegalesen, Breivik und der NSU werden Vorbild. In Griechenland gibt es Brandanschläge auf das Privatbüro des Justizministers, dem IWF sind die Reformen aber immer noch nicht genug. Immer noch zu wenig Tote – obwohl die Griechen … als Niedrigverdiener – ohnehin schon ein Drittel weniger verdienen als zuvor, reicht es den Herren der Welt immer noch nicht. Die sollen gefälligst bluten und “Scheiße fressen” – dann erst, wenn der Spaß so richtig losgeht, wird man zufrieden sein in den Geldzentralen der Welt … oder?
Sonntag, 11.12.2011. Eifel. Draussen läuft gerade große Weltpolitik. Meint jedenfalls der Spiegel: von einer “großen politischen Wende” ist die Rede. Andernorts stellt das gleiche Nachrichtenmagazin seinen Lesern eine interessante Frage:
Immer mehr Menschen fühlen sich von den Politikern im Stich gelassen, die in ihren Entscheidungen den Bedürfnissen der Finanzwelt folgen. Bürgerinnen und Bürger sehen hier eine einseitige Interessenvertretung zu ihren Ungunsten, doch der Einfluss der Wirtschaft siegt immer häufiger über die Politik. Lässt sich die derzeit übergroße Macht der Finanzmärkte brechen?
Freitag, 9.12.2011. Eifel. Kindergärtnerinnen sind – so glaube ich – gute Seuchenkundler. Müssen sie ja auch sein: was immer gerade durch das Land wandert, schlägt bei ihnen deutlich sichtbar auf. Darum ist die aktuelle Variante vielleicht bemerkenswert: “sie sei ganz neu”, so wurde mir versichert. Betreffe zuerst die Kinder, die sie nach zwei-drei Tagen wieder los sind, um sich danach bei den Erwachsenen richtig fest zu setzen. Die haben sie dann wochenlang. Fängt an im Magen-Darm-Bereich, arbeitet sich dann langsam bis zum Hirn hoch, befällt auf dem Weg dahin noch die Muskeln und tobt sich dann richtig aus. Wie ich aus eigener Erfahrung sagen darf: heftig. Wäre doch eine gute “Designergrippe”, fiel mir dann ein, als ich neben den anderen Leichen dann auf der Vorführung des Kindergartens weilte: eine Grippe, die die Alten hinwegrafft, aber die Kinder für das “Neue Zeitalter” intakt lässt. Aber: das darf man ja nicht denken.
Mittwoch, 7.12.2011. Eifel. Mistwetter. Schweinegrippe. Weltkrieg. So kurz kann man die aktuelle Lage charakterisieren – obwohl wir ja von dem Weltkrieg gar nichts mitbekommen. Ist doch alles in Ordnung da draussen, die Medien unterhalten uns vorzüglich und berichten uns alles, was für uns wichtig ist: wer beim Fussball gewonnen hat, wer bei “Wetten-Das” den Moderator ersetzt oder was Politiker für die Zeit nach der Wahl versprechen wie zum Beispiel dieser Obama, der jetzt mehr Gerechtigkeit möchte, siehe Spiegel:
Man liest ja derzeit viel über das so genannte Pfändungssichere Konto auch bekannt unter “P-Konto”. Nun wird jedem Leistungsbezieher und Schuldner empfohlen sich bis Dezember diesen Jahres ein so genanntes P-Konto einzurichten. Mit der Begründung, weil ein normales Girokonto nicht mehr vor dem Gläubigern sicher ist und es auf Null gepfändet werden kann, selbst Sozialleistungen, [...]
29.11.2011. Dienstag. Eifel. Autor? Hat Magen Darm-Grippe. Zeit zum Denken. Zum Beispiel über die Forderung, jetzt erstmal ein paar Banker zu hängen. Ich bin mir sicher, das ich momentan für eine solche Forderung einige Mitläufer finden würde. Leute hängen kommt immer gut an – nicht nur in Deutschland. International machen wir ja gerade mit Begeisterung alle “Bösen” tot – Osama bin Laden, Gaddafi, 100000 “Terroristen” – alle einfach mal so ohne Gerichtsverhandlung über den Haufen geknallt, von Bomben zerfetzt, von Napalm verbrannt. Was spräche also dagegen, die gleiche Prozedur auch im Inland anzuwenden? Ich meine – wir haben hier doch eine zunehmende Verrohung der politischen Landschaft: Nazikommandos marschieren ungehindert mordend und plündernd durch das Land, Polizisten reiten mit brutaler Gewalt Demonstranten nieder, Journalisten werden mit Pfefferspray gejagt: Deutschland feiert eine Orgie der Gewalt, siehe Spiegel:
Wolfgang Schäuble auf dem European Banking Congress 2011. In seiner Rede gab Herr Schäuble ein Stelldichein, dass die Ohren wackelten. So gut wie nichts davon wird in den Medien gesendet werden. IKNews war mit einer Kamera vor Ort und stellte auch selbst noch eine wirklich wichtige Frage. Das Video mit einer kurzen Analyse wird in [...]
10.11.2011. Eifel. Wieder einmal etwas dazugelernt: ich sollte keine Dokumentationen über die NS-Zeit schauen. So allgemein Nazis verdammen, das geht ja ganz gut, das haben wir gelernt, ist ja schon ein sprachlicher Reflex: versenkt man sich aber gedanklich in den Alltag jener Zeit, dann wird einem Angst und Bange, weil man merkt: der NS-Staat gilt zwar als “böse”, weil er Juden statt Moslems in Massen vernichtete (während wir als “Nato” als “gut” gelten, weil wir Moslems statt Juden in Massen vernichten), aber seine Methoden, seine Werte, seine Ordnung, seine Prinzipien sind durchaus gesellschaftsfähig. Dort, wo der NS-Staat das Überleben der “reinen arischen Rasse” als höchsten Wert ansiedelte, haben wir uns die ständig steigende materielle Überversorgung unserer “Leistungsträger” als Ziel gesetzt – mit ähnlichen Folgen für jene, die andere Werte leben. Zwangsarbeit durch Arbeitssklaven – für uns schon längst Alltag, Stichworte sind hier “Hartz IV” und “Leiharbeit”. Neue Juden? Als Moslems, Arbeitslose, “Parasiten” schon längst auf dem Schirm – aktuell ist es der Rentner, der ins Visier kommt, weil für die Leistungsträger beim Arbeitslosen kaum noch etwas abzukassieren ist, es sei denn, man setzt die bürgerliche Maske mal wieder für einen Moment ab und lässt ihn auf der Straße verhungern: er wird “Staatsfeind Nummer 1″, weil er der größte Klimakiller der Welt ist – mit Abstand. Konkrete Maßnahmen werden in dem Artikel noch nicht gefordert, aber man merkt sich die Täter schon mal.
Glauben Sie an Verschwörungen? In echt jetzt? Nein? Ich auch nicht. Ich würde nie daran “glauben” – ich weiß, das es welche gibt. Ich war selbst an einigen beteiligt, andere habe ich beobachten dürfen, dritte wiederum wurden mir so detalliert geschildert, das ich sie für wahr halten muss. An Verschwörungen glauben würde ich nie – ist ja auch keine Frage der Religion – obwohl die Medien sie so behandeln. “Sind sie Verschwörungstheoretiker?” ist heute die Frage nach Ketzerei, Hexerei und Widergöttlichkeit. “Gott” sagt, wie die Wahrheit ist, wer daran zweifelt … nun, der kann nur geistig krank sein. Das ist doch genau der schale Geruch, der dieses Wort begleitet – jener Geruch von Autismus, Demenz, Alzheimer und Schizophrenie, gedüngt mit anderem ketzerischem Aberglauben. Wir sind mitten in einer Religion – aber merken es nicht. Das ist neu gegen über den Hexenjagden der letzten Jahrhunderte – wir jagen smarter … es sei denn, jemand tanzt aus der Reihe, wie dieser unsägliche Papandreou, der ja wohl den Knall nicht gehört hat: da will der Mann doch wirklich das Volk fragen, ob es sein Vermögen dem Bankenclan zur Verfügung stellen möchte.
Studiert man täglich die Nachrichten, so kann man nicht umhin, sich zu fragen: was soll das eigentlich alles? Wo soll das denn eigentlich alles hinführen, was wollen die eigentlich von uns? Mir schwirrt immer noch ein Spiegelartikel aus fernster Vergangenheit im Kopf herum, den ich zeitlich nicht genau einordnen kann, der aber eins deutlich aussagte: das die US-Fonds an das Kapital des deutschen Sozialstaates heranwollen. Heute, am 29.10.2011, wissen wir, das sie mit ihrem Plan Erfolg hatten: das ganze Land verwandelt sich in einen Hedge-Fond, nur versteht das keiner. Wir stehen vor den größten gesellschaftlichen Umwälzungen der menschlichen Geschichte, einer kompletten Zersetzung von staatlichen Strukturen weltweit zugunsten international operierender, höchst beweglicher Kapitalmengen die ihren sichtbaren Ausdruck in der beständigen Ausweitung der US-Konzernstruktur finden – aber scheinbar keiner bemerkt, was hier wirklich geschieht.