Apokalypse

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Heinrich Schirmbeck und der Untergang der Zivilisation: ketzerische Gedanken zu Karfreitag.

Heinrich Schirmbeck und der Untergang der Zivilisation: ketzerische Gedanken zu Karfreitag.

Freitag, 18.4.2014. Eifel. Heute ist Karfreitag. Heute vor ├╝ber zweitausend Jahren starb der Sohn Gottes an einem Kreuz, hingerichtet vom r├Âmischen Imperium. Die Legende sagt: er starb, um unsere S├╝nden zu tilgen – eine Botschaft, deren Wichtigkeit man erst versteht, wenn man sich anschaut, welche Lasten die Religionen der Welt den Menschen sonst aufb├╝rdeten, um […]

Deutschland 2013: der Kampf ums Trinkwasser! (Leider: schon verloren).

Deutschland 2013: der Kampf ums Trinkwasser! (Leider: schon verloren).

Mittwoch, 16.1.2013. Eifel. Es gibt Tage, an denen man nur noch eins kann: seine eigene Bequemlichkeit zu verfluchen, die eigene, ablehnende Haltung zur Todesstrafe nochmal deutlich ├╝berlegen, die Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns deutlich zu hinterfragen und zu ├╝berlegen, ob wir uns nicht wirklich schnellstens der US-Waffenlobby anschlie├čen sollten. Heute ist so ein Tag, der dazu anregt, die Flinte ins Korn zu schmei├čen … oder sich mit ihr in die tiefen W├Ąlder zur├╝ckzuziehen, um von dort aus den letzten Widerstand der Menschheit zu organisieren … gegen einen monstr├Âsen, selbst geschaffenen Feind.

Der Reiche als Feind der Menschheit: Details zur Apokalypse und m├Âglichem Widerstand

Der Reiche als Feind der Menschheit: Details zur Apokalypse und m├Âglichem Widerstand

Sonntag, 23.9.2012. Eifel. Eine ganz besonders liebe Freundin hat mir gestern einen Artikel geschickt. Ich nutze die Gelegenheit jetzt hier mal, um mich f├╝r die vielen Male zu entschuldigen, wo ich sie barsch am Telefon unterbrochen habe, weil ich keine Zeit hatte, ihr zuzuh├Âren. Telefonate dauern bei mir oft viele Stunden – weil ich nicht nur erz├Ąhlen, sondern auch zuh├Âren kann. Samira ist einer der reichsten Menschen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe. Sie wohnt in einem umgebauten Schweinestall, zu dem sie sich einen wundersch├Ânen Garten geschaffen hat. Die Samen, die sie selber z├╝chtet, kann sie im Ort gegen Demeterfleisch eintauschen (Kostenpunkt: 10 Euro f├╝r 500 g). Sie hat viel Zeit f├╝r sich, ihre Hobbys, ihre Mitmenschen und demonstriert tagt├Ąglich, wie wenig Geld man braucht f├╝r ein gl├╝ckliches, selbstbestimmtes und weitgehend unabh├Ąngiges Leben. W├Ąre sch├Ân, wenn alle Deutschen so leben k├Ânnten, leider gelingt es den Wenigsten, sich gegen die Flut von Vorschriften, Ma├čst├Ąben, Handlungsanweisungen, freundlichen Empfehlungen und indirekten Richtlinien durchzusetzen, die die Medien in breitester Front tagt├Ąglich als Euronorm f├╝r Deutschland durchsetzen: was man isst, wie man wohnt, wie man die W├Ąnde streicht, welche M├Âbel wie hingestellt werden, wie oft man sich wie und womit die Z├Ąhne putzt, wieviel man wiegen darf, wie man sich kleiden mu├č – die Liste der ungeschriebenen Lebensgesetze ist enorm lang und wird tagt├Ąglich mehrfach in allen Medienformaten ver├Âffentlicht … bis es wirklich richtig sitzt.

Warum die Menschheit ausgerottet geh├Ârt – und ausgerottet wird. ├ťber Elite und Gem├╝se.

Warum die Menschheit ausgerottet geh├Ârt – und ausgerottet wird. ├ťber Elite und Gem├╝se.

Samstag, 15.9.2012. Eifel. Seltsame Gef├╝hle treiben mich derzeit um. Das erste mal in meinem 52-j├Ąhrigen Leben trauere ich um den scheidenden Sommer – so als ob es der letzte Sommer der Menschheit gewesen w├Ąre. Und vor allem: was war das f├╝r ein Sommer! Keine einzige Kirsche war zu ernten – und kein M├╝ckenstich zu verzeichnen. Nun, das mit den M├╝cken war vorherzusehen, die Welt hatte dies schon im Januar angek├╝ndigt: der laue Winter sollte daf├╝r verantwortlich sein. Aber was war mit den anderen l├Ąstigen Insekten, die uns hier auf dem Land (mit Schafen, Ziegen, Pferden und K├╝hen in direkter Nachbarschaft) Jahr f├╝r Jahr plagen? Keine Bremsen, keine Marienk├Ąfer, eine einzige Zecke – und trotz 5000 Kilometer Fahrstrecke mit dem PKW kaum Insektenreste auf dem Auto. Gut, das erspart die gr├╝ndliche W├Ąsche – aber l├Ąsst einen etwas nachdenklich zur├╝ck. Schon als Kind dachte ich: was w├╝rde eigentlich die arrogante, eingebildete und von der eigenen grenzenlosen ├ťberlegenheit v├Âllig ├╝berzeugte Menschheit machen, wenn die Natur … mal einen Tag durchschl├Ąft, wenn im Fr├╝hjahr einfach mal nichts bl├╝ht? Genau genommen … wissen wir gar nicht, was Pflanzen eigentlich dazu bringt, jedes Jahr wieder aus dem Winterschlaf zu erwachen und f├╝r das ├ťberleben der gesamten Tierwelt zu sorgen – uns eingeschlossen. Wir k├Ânnen einige Prozesse mit Begriffen aus unseren Theorien ├╝ber Chemie beschreiben – was aber genau genommen nur den Beweischarakter von Verschw├Ârungstheorien hat. In den neunziger Jahren gab es eine Fernsehserie, die erstaunliche Dinge ├╝ber das geheime Leben der Pflanzen zutage f├Ârderte: Erkenntnisse ├╝ber ihre Wahrnehmungen, Empfindungen und ├╝ber viele unerkl├Ąrliche Wunder des Pflanzenreiches. Es mag sein, das es in hundert Jahren einmal ein so mutiges Werk ├╝ber das Prekariat der Menschheit gibt, in dem man auch hier – zur ├ťberraschung aller – feststellt, das die unn├╝tzen Esser in der Tat Gef├╝hle hatten, bewusst kommunizieren und erstaunliche Intelligenz vort├Ąuschen konnten. Nehme ich aktuelle Verschw├Ârungstheorien ernst, dann wird es dann aber kein Prekariat mehr geben – die Bosse haben beschlossen, uns auszurotten (siehe Politaia.org).

Sozial ist, was Arbeit schafft – und gelb ist, was dick macht. Die Erde als Scheibe.

Dienstag, 24.7.2012. Eifel. Das Leben ist sch├Ân, oder? Wie toll ist es doch, in einer Welt zu leben, die einfach perfekt ist. Jedenfalls … wenn man die Gelegenheit hat, einfach leicht bekleidet in freier Natur in der Sonne liegen zu k├Ânnen, fern vom L├Ąrm und Getobe der Zivilisation. Nun ist der Eindruck der Perfektion nat├╝rlich relativ: als biologische Einheiten m├╝ssen wir perfekt angepasst sein, um ├╝berleben zu k├Ânnen – das gilt f├╝r uns Menschen wie f├╝r alle Lebewesen … und diese F├Ąhigkeit zur Anpassung zeichnet uns aus … im ganz groben gesehen. Wir als Menschen k├Ânnen aber noch mehr – viel mehr. Als soziale Wesen konnten wir unsere Kr├Ąfte vereinen und den Spie├č einfach mal umdrehen: wir passten uns unsere Umwelt an. Im Prinzip ein guter Schritt, ein mutiger Schritt – und vielleicht sogar der Schritt, den die Natur (also: das perfekte harmonische System, in dem die Menschheit eingebettet ist) mit dem Experiment Mensch einmal ausprobieren wollte. Schnell w├Ąre man geneigt, religi├Âs zu werden und den Menschen als sch├Âpferischen Sohn Gottes zu betrachten, w├╝rde dieser Sohnemann nicht S├Ątze voller vollendeter Idiotie von sie geben wie den Satz: SOZIAL IST, WAS ARBEIT SCHAFFT.

W├Ąhrungs- und Wirtschaftscrash 2012 – und die ├ťberlebensstrategien

W├Ąhrungs- und Wirtschaftscrash 2012 – und die ├ťberlebensstrategien

“Das Ende ist nah” … das merkt bald jeder. Wohin man auch kommt, mit wem man auch spricht: allen sitzt es in den Knochen. Wer Hartz IV bezieht, bemerkt die Ersch├╝tterungen am Schnellsten, zuvor jedoch bemerkt es der Sachbearbeiter. Wer jedoch noch viel fr├╝her dran ist, das Ende unserer zivilisierten Gesellschaft klar vor Augen zu sehen, das sind die, die sie in den Abgrund gesteuert haben um f├╝r einen kurze Zeit ihre Mietfrauen von der Steuer absetzen zu k├Ânnen … und welche asozialen Degenerationserscheinungen es da sonst noch so gibt. Darum ist es interessant, zu sehen, welche Strategien die Investmentbanker und Wirtschaftsprofis momentan fahren, siehe Zeit:

Auferstehung und Weltuntergang: Frohe Ostern!

Auferstehung und Weltuntergang: Frohe Ostern!

24.4.2011. Immer noch Ostern. Heute: Auferstehung. Ein ganz wichtiger Faktor im christlichen Leben. Einfach mal heute in die Kirche gehen – da wird man es erfahren. Zuvor jedoch – ein Blick zur├╝ck. Was wei├č man eigentlich heute ├╝ber den Gr├╝nder der christlichen Kirche, diesen Jesus. Es gibt genug Menschen, die schreiben tagt├Ąglich so viel ├╝ber ihn, als w├╝rden sie ihn pers├Ânlich kennen. Einigen von ihnen erscheint er ja auch regelm├Ą├čig, sagen sie jedenfalls. Die anderen, die keinen pers├Ânliche Termin erhalten und auch nicht w├Ąhrend der Schriftlekt├╝re vom Heiligen Geist durchflutet werden, haben nur … Papier. F├╝nf bis sechs Evangelien, wobei Matth├Ąus und Lukas von Markus und einer unbekannten Quelle, genannt Logienquelle Q, abgeschrieben haben, dann noch Johannes, der etwas schr├Ąg im Raum steht – und Thomas, der allerdings nur noch zerfetzt vorhanden ist und ansonsten auch nicht von der Kirche anerkannt wird.

Christentum und Apokalypse

Christentum und Apokalypse

23.12.2011. Es ist immer noch Osterzeit – eine gute Gelegenheit, den Blick mal von dem Alltagsterror von Politik und Wirtschaft zu nehmen, sich mal nicht darum zu k├╝mmern, das ein Land mit Massenarbeitslosigkeit bald mit Millionen von neuen, frischen, jungen Arbeitskr├Ąften ├╝berschwemmt wird, die die Alten, Kranken, Behinderten und Alleinerziehenden endg├╝ltig in die Warteschlangen der Jobcenter dr├Ąngen, zu ignorieren, das die SPD sich mit Thilo Sarrazin einen Trumpf im ├ärmel beh├Ąlt, um k├╝nftig auch mit der NPD ins Gespr├Ąch kommen zu k├Ânnen oder das die Nato lustig weiterhin die Renditeinteressen der Anleger in Libyen mit Waffengewalt durchsetzt. Zeit, sich darum zu k├╝mmern, was die Menschen um einen herum eigentlich feiern. Um das zu verstehen, muss man allerdings zuerst mal schauen, was das denn eigentlich f├╝r ein Millieu ist, in dem die sich bewegen.

apokalyptisch

Apokalypse

ÔÇ×Lauft herbei, schaut euch diese grausigen Ruinen an, All die Tr├╝mmer, Bruchst├╝cke, die unseligen Aschenreste, All die Frauen, die Kinder, alles aufeinander geh├Ąuft, Die zerstreuten Glieder unter zerbrochenem Marmor; Hunderttausend Ungl├╝ckliche, die die Erde verschlingt, Die blutend, zerrissen und noch atmend Unter ihren D├Ąchern begraben, rettungslos Im Grauen der Qualen ihre jammervollen Tage vollenden! Wollt […]

Kapitalismus kaputt. Und nun? Weitermachen bis zur Apokalypse!

Man k├Ânnte manchmal verzweifeln. Ich glaube ja, Journalisten schreiben mitlerweile was sie wollen und gehen davon aus, das das eh┬┤ keiner mehr liest. Man mu├č halt die Zeitung vollkriegen – egal wie. Das am anderen Ende ein verzweifelter Leser sitzt, der m├╝hsam versucht, die Puzzle zu einem halbwegs sinnvollen Bild zusammenzuf├╝gen, spielt wohl f├╝r niemanden noch irgendeine Rolle. Ich fing gerade an, mich damit anzufreunden, das alle Bef├╝rchtungen hinsichtlich der Finanzkrise, alle Analysen zum Ende des Kapitalismus und alle Unkenrufe zum herrschenden Wirtschaftssystem nur hei├če Luft sind – da hauen mich die Experten einfach wieder um, diesmal in der Welt:

Apokalypse 2012, Gaia, das Bienensterben und der Weg der Naturwissenschaften ins Konzentrationslager

Der “freie Wille” ist eine religi├Âse Erfindung, die aus vorwissenschaftlicher Zeit stammt. Es gibt Krankheiten, die zu bestimmten Handlungen zwingen, z.B. der Tollwuterreger zwingt den Wirt, Wasser und Licht zu meiden und zu bei├čen. Nix mit “Freier Wille”.

So schreibt der Leser Henkersknecht im Stern. Das ist die … “naturwissenschaftliche” Meinung zur Grundlage unserer westlichen demokratischen Wertegemeinschaft. Seit 150 Jahren versucht die Naturwissenschaft zu beweisen, das wir in einer gro├čen Dampfmaschine leben. Einige Physiker und Biologen sind zwar schon ausgeschert, aber der Mainstream marschiert streng weiter.

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