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Grösserer Öl-Unfall vor der brasilianischen Küste Die brasilianischen Umweltbehörden haben soeben bereits die zweite millionenschwere Strafe gegenüber dem Konzern Chevron ausgesprochen. Eine weitere Klage, bei der eine Strafe von Milliarden US-Dollar gefordert wird, ist in Vorbereitung. Die Chevron hatte eine Konzession auf Bohrungen in einem Ölfeld im Meer vor der Küste von Rio de Janeiro [...]
Agenturmeldung Prison-Planet: Wie immer macht Amerika mal wieder den Vorreiter wenn es um Recht und Ordnung geht. Inzwischen wissen ja die USA schon gar nicht mehr wer auf diesem Planeten kein Terrorist ist. Es gibt einfach keine Menschen mehr die nicht verdächtig wären und die Liste der Verdachtsmomente steigt exponentiell zu der rapide wachsenden [...]
In einem Kommentar zum eilfertigen Ersatz der Regierungschefs in Griechenland und Italien durch Technokraten bringt der Schriftsteller Isaac Rosa auf den Punkt, was quer durch Europa für einiges Aufsehen sorgen sollte und doch nur ein verlegenes Hüsteln auslöst: Demokratie ist angesichts der geplanten Reformen eher lästig. Hier die Übersetzung des pointierten Kommentars:
Sind sie auch davon überzeugt, dass der Iran an einer Atombombe baut? Die korrekte Meldung lautet ja, dass die internationale Atomenergiebehörde (IAEA) laut einem Bericht der “Washington Post” über Beweise verfügen würde, dass der Iran mit Hilfe von ausländischen Spezialisten an der Entwicklung von Kernwaffen arbeite.
Montag, 31.10.2011. Eifel. Am heutigen Tag stellt die Nato unter ihrer Führungsmacht USA ihren Einsatz in Libyen ein, einen Einsatz, den kaum ein deutscher Bürger verstanden hat noch verstehen wird – ich im Übrigen auch nicht. Wieso man 26300 Luft-Boden-Angriffe zur Erhaltung einer Flugverbotszone braucht, verstehe ich einfach nicht. Hatte Libyen 26300 Flugzeuge am Boden? Mehr als die ganze Nato zusammen? Es war – so Nato-Generalsekretär Rassmussen – der erfolgreichste Einsatz in der Geschichte der Nato. Der bürgerfinanzierte WDR pflichtet ihm bei:
Drei Tage nach dem gewaltsamem Tod des selbsternannten Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi ist gestern dessen Ära und die Befreiung von seiner jahrzehntelangen autoritären Herrschaft offiziell für beendet erklärt worden. Im gleichen Atemzug betonte der Vorsitzende des Nationalen Übergangsrats Mustafa Abd al-Dschalil in Bengasi außerdem, dass das islamische Recht, die Scharia, die Grundlage aller neuen Gesetze sein [...]
Zu etwas anderen Protesten, als sie derzeit in England stattfinden, ruft die spanische Demokratiebewegung «Democracia Real Ya!» (Echte Demokratie jetzt!) für den 15. Oktober auf. Sie hat mehrfach bewiesen, dass sie es mit der Gewaltlosigkeit ernst meint – und trotzdem Erfolge gefeiert. Hier der Aufruf der Bewegung in originalgetreuer Übersetzung:
Um es gleich vorwegzunehmen: Nationalfeiertage waren mir immer suspekt. Zu viele Mythen, zu schlechter Gesang und zu banale Reden haben zu dieser meiner Einstellung geführt. Und die Gewissheit, dass wir Menschen durch eine Unzahl von «Rahmenbedingungen» definiert – und schubladisiert – werden können, aber die Zugehörigkeit zu einer Nation dafür heute schlicht nichts mehr taugt. [...]
Die letzte von drei Analysen spanischer Intellektueller sieht die Massenproteste im Zusammenhang mit dem Niedergang des kapitalistischen Systems.
Wie soll sich die politische Linke zur Bewegung 15. Mai stellen? Mit der Übersetzung der zweiten von drei Analysen spanischer Intellektueller zu den Protesten in ihrem Land sollen auch die deutschsprachigen LeserInnen die Gelegenheit erhalten, ihr Verständnis der Ereignisse – gleichsam aus Innensicht – zu vertiefen.
Mit der Übersetzung von drei kurzen Essays spanischer Intellektueller zu den Protesten möchte ich auch deutschsprachigen LeserInnen ermöglichen, einen erhellenden Blick auf die Voraussetzungen, den Charakter und die Perspektiven der spanischen Bürgerbewegung zu werfen. Der erste Text stellt die Ereignisse in einen historischen Kontext.
“Das nun folgende Medienprotokoll erklärt seit Mittwoch dem 18. Mai 2011 detailiert, warum die Berichterstattung in Sachen Spanien, aber auch sonst, in den vergangenen Tagen dubios erschien. Sinn dieses Medienprotokolls ist es, eine Informationslücke zu schließen, die im Zuge der Ereignisse in Spanien entstand. Der Ursprung der Informationslücke sind unterschiedlich schnelle Informationsflüsse in den sozialen [...]
Die spanische Protestbewegung protestiert nicht nur, sondern hat auch konkrete Vorschläge zur Veränderung der politischen und sozialen Verhältnisse in Spanien. Mit der Veröffentlichung der eigenhändigen Übersetzung dieser Forderungen und Vorschläge hoffe ich, etwas zum besseren Verständnis dieser Bewegung beizutragen.
Seit letzten Sonntag, 15. Mai, kommt es in Madrid und in vielen weiteren Städten Spaniens zu Massenprotesten, die – will man Twitter, Facebook und diversen Blogs glauben – immer mehr Zulauf erhalten und vielenorts zu Protestcamps führen. Doch die etablierten Medien schweigen …
13.45 Uhr: Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Tötung Bin Ladens rechtlich abgesichert war. Dies macht ein Sprecher des Auswärtigen Amtes deutlich. Er fügt aber hinzu, da die genauen Umstände der Operation noch nicht bekannt seien, sei es für eine abschließende rechtliche Bewertung noch zu früh. – Focus Liveticker Ich gehe nicht davon [...]
Osama bin Laden ist tot. Schon wieder. Der Topterrorist der USA, der jahrelang für das CIA gegen die Russen gekämpft hat, ist endlich mal wieder erlegt. Solche Meldungen braucht das Land hin und wieder. Darum bringt man sie ja auch in schöner Regelmäßigkeit. Momentan passt das auch ganz gut, man hat in Lybien einige Kinder ermordet, das mag man international ja eigentlich gar nicht.
Volker Pispers gibt Geschichtsunterricht. Mit englischen Untertiteln. “Last part of Volker Pispers’ program “Bis neulich” (2004), dealing with American foreign policy, 9/11 and the war on terror in general.”
Offensichtlich soll die drohende Herabstufung ein politisches Signal sein und zwar gegen die Obama-Administration. Den rechten Hardlinern in der republikanischen Opposition, die noch härtere Sparmaßnahmen verlangen bei gesenkten Bush-Steuersätzen, dürfte das in die Karten spielen. Es geht mal wieder darum, dass eine Regierung gezwungen werden soll, gegen jeden ökonomischen Sachverstand, sich dem Diktat von Spekulanten zu unterwerfen. Die Tatsache, dass den Einschätzungen des Rating-Agentur-Gesindels, die sich der Tarnung wegen Analysten nennen, immer noch große Bedeutung beigemessen wird, ist ein Zustand, den es dringend zu überwinden gilt.