Dienstag, 7.2.2012. Eifel. Selten habe ich mal die Gelegenheit, etwas Schönes mit meinen Mitmenschen zu teilen – dabei war das eigentlich der Grund, weshalb ich ursprünglich anfing, im Internet kleine Gedanken zu veröffentlichen.
Nun hat eine befreundete Künstlerin ein kleines Werk veröffentlicht, das meine kleine heile Welt zeigt. Bei den meisten Fotografien stand ich daneben, kann also verbürgen, das die Aufnahmen echt und authentisch sind.
Ebenso echt und authentisch ist die Musik. Die Musiker kenne ich ebenfalls persönlich – ganz feine Menschen. Das Gesamtkunstwerk gefällt mir nun ausserordentlich gut – und wenn einem etwas Gutes widerfährt, sollte man es teilen … so hieß es jedenfalls früher.
Montag, 6.2.2012. Eifel. Die Welt wartet auf eine Entscheidung – wieder einmal wurde ein Ultimatum gestellt: wenn Griechenland nicht bis heute Mittag der drastischen Verarmung seiner Bevölkerung zustimmt, wird das Land zwangsverarmt. Gehaltskürzungen und Reduzierung des Mindestlohns wird gefordert – bei einem Land, das ein Durchschnittseinkommen von 23900 Euro hat (Deutschland: 42400) und einen Mindestlohn von 3,80 Euro – siehe Zeit. Forderungen wie im Krieg: die Herrscher des Nachbarlandes wollen Tributzahlungen, sonst …. zeigen sie, das sie auch anders können. Wir wissen, das die Einsparungen zu einer weiteren Rezession führen werden, die wiederum die Wirtschaftsleistung des Landes schwächt, was wiederum die Neuverschuldung nach oben treibt – will man nicht noch mehr Menschen auf den Straßen erfrieren lassen. Trotzdem machen wir das. Wir? Ja, wir alle. “Wir sind Deutschland”, schon vergessen? “Wir” sind auch mittelbar beteiligt an der Folterung des ehemaligen Botschafters Libyens in Paris: immerhin haben wir die Folterer an die Macht gebracht. Für Gaddafi waren wir nicht verantwortlich – für die Zerschlagung des sozialsten afrikanischen Staates schon. Doch das ist noch nicht alles.
Mittwoch, 1.2.2012. Eifel. “Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein” – kennt noch jemand diesen Satz? Nein? Der hat mal für viel Aufregung gesorgt. Man sah ihn zuerst auf Demonstrationen von Neonazis, die damit provozieren wollten. Dann nahmen ihn auch Politiker in den Mund, bis man dann anfing, sie auszubremsen:
“Die verstärkte und undifferenzierte Äußerung von Nationalstolz dürfte dazu beitragen, dass Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit zunehmen.” Diese Ansicht vertritt die Arbeitsgruppe Sozialpsychologie an der Philipps-Universität in einer aktuellen Stellungnahme. Der Satz “Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein” sollte nach Meinung der Marburger Sozialpsychologen im Repertoire von Politikern und Medien nicht vorkommen.
Auch einer der Heiligen der deutschen Politik, Johannes Rau, äußerte sich in diesem Zusammenhang:
Bundespräsident Johannes Rau hat in seinen Äußerungen zum Thema zu Differenzierung beigetragen und zwei verschiedene Objekte unterschieden: Es gibt nach Rau einerseits Dinge, über die man froh sein kann, und dazu kann gehören, dass man in Deutschland lebt. Andererseits gibt es Dinge, auf die man stolz sein kann, weil man sie selbst vollbracht hat. Dazu kann nach Rau nicht gehören, dass man stolz ist, ein Deutscher zu sein, weil dies keine Leistung ist, die man mit eigener Anstrengung erbracht hat.
Das Ergebnis der Studie war jedoch eindeutig:
Zusammenfassend stellen wir fest: Die Äußerung “Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein”, geht in Meinungsumfragen einher mit stärkerer Fremdenfeindlichkeit.
Darum war das ein PFUI-SATZ. Das war 2001. Heute haben wir 2012 … da sieht das etwas anders aus.
Schon 2009 war der Satz völlig akzeptabel, siehe Welt:
Doch zum Grundverständnis der Deutschen von sich selbst gibt die am Mittwoch vorgestellte Studie einiges her. 59,3 Prozent der Deutschen sagen mittlerweile: “Ich bin stolz, Deutscher zu sein.”
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger. Wieder einmal ist Weihnachtszeit. Wieder einmal sitzen die Bürger sehnsüchtig an den Bildschirmen um einige aufmunternde Worte ihres Staatsoberhauptes zu empfangen. Doch dieses Jahr muß die Ansprache leider ausfallen denn … der Bundespräsident ist momentan noch dabei, eine Liste derjenigen Menschen zu erstellen, von denen er kleinere Gefälligkeiten erhalten hat. Das kann dauern. Der deutsche Bürger hat jedoch ein paar Worte verdient – weshalb sich ein kleiner unbedeutender Eifelphilosoph daran macht, für das Volk ein paar Worte zu spenden – weil das Volk die Wahrheit verdient hat. Sie kommt zu spät, diese Wahrheit, sie ist unbequem, sie macht Angst … und wird dazu führen, das die Bürger dieses Landes sich ohnmächtig, hilflos und restlos ausgeliefert fühlen. Da fühlen sie auch richtig. Vielleicht – geht aber auch mal ein Ruck durch dieses Land, wir trauen uns, eine geistig-moralische Wende durchzuführen, die schon von Helmut Kohl angekündigt worden war, aber nie durchgeführt worden ist.
Oh, Weihnachtsmann, wenn es dich wirklich gibt, dann schenke den Armen, Kranken,Einsamen in unserer so „heilen Welt“ doch bitte eine neue kleine Welt, in der sie atmen können, und geachtet werden, damit sie in Würde leben können. Oh, Weihnachtsmann, schenke den Armen, Obdachlosen, Straßenkindern mehr Verständnis, Respekt, kein falsches Mitleid sondern echtes Mitgefühl, gib ihnen [...]
Eine Schrift in 17 Kapituln aus etlichen Wörtern zusammengeschmieret und allen derzeit diensthabenden Propheten, hochgeneigten Studiosis, so auch freundlich gesinnten Lesern, erhabenen Schaulustigen & anderen Gönnern auf Spezialbewilligung meines gnädigsten Herrn Urbald Freiherr von Oberhand wiefolgt schleunigst zum Lesen bereit gestellet: Einführung/ Abführung/ Ausführung/ Wilder Geist/ Herrschaftszeiten erstmal Luft holen/ Wie es in den Wald [...]
klingt gruselig, ist es auch… Bis in die 70er Jahre stellte die Pharmaindustrie Medikamente her, um Krankheiten zu heilen. Seitdem steht sie – zumindest teilweise – im Verdacht, dass sie auch Krankheiten schafft, um Medikamente zu verkaufen. Eine Arte Dokumentation:
Sonntag, 4.12.2011. Herbst ist da. Deutschland selbst – erlebt seinen letzten Winter – das scheint jetzt mal wohl klar. Hat schon Wolfgang Schäuble auf einem Banker-Kongress die Souveränität Deutschland kategorisch in Frage gestellt, so schlagen jetzt seine politischen Gegner zurück: Altkanzler Schmidt warnt vor einem dominanten Deutschland, Altkanzler Schröder träumt gleich von einer undemokratischen europäischen Regierung. Es ist natürlich die Frage, ob das traurig machen soll. “Deutschland” ist ein künstliches Konstrukt. Wenn ich der offiziellen Geschichtsschreibung glauben soll, zurecht. Die Bonner Republik war das Ergebnis eines historischen Prozesses, der schon im 19. Jahrhundert begann. Nachdem jahrhundertelang europäische Kriege auf dem Boden deutscher Kleinstaaten ausgetragen wurden, hatte man sich einmal zusammengerauft (sogar Bayern und Preussen) und 1871 einen künstlichen Staat geschaffen … das Deutsche Kaiserreich. Das gefiel den umliegenden Nationen gar nicht – weshalb es 1918 auch unterging … kurz gefasst. 1939 gab es dann nochmal ein Revanchespiel, das mit der endgültigen Teilung Deutschlands endete.
Liebe Mitstreiter, Leser und Team von Nachrichtenspiegel online. Jeden Tag befassen wir uns mit den negativen Dingen welche unseren Alltag und vieler Anderen so mit sich bringt. Leidenschaftlich werden Beiträge, Analysen erstellt, leidenschaftlich diskutiert. Bei alle dem, sollten wir nicht vergessen, dass es auch Momente gibt, wo man inne halten sollte, abschalten, Kraft schöpfen, zur [...]
Ein netter Artikel über die Linken, die einfach so alle Drogen freigeben wollen (Update: “wollten”) um Deutschland ins Chaos zu stürzen. Keine Angst, auch diese Forderung, so berechtigt sie sein mag, wird schnell den gleichen Weg nehmen wie die Abschaffung von Hartz4 und das bedingungslose Grundeinkommen. So wie auch damals bei den Grünen… Die Frage [...]
Den gesamten Text kann der geneigte Leser hier (klick) einsehen und, wenn er ihn Verstanden hat, kann Sie/Er hier (klick) mit seiner Unterschrift seine/ihre Unterstützung bekunden. Wir leben in einer Zeit weltweit aufflammender Revolutionen. Selbst in Deutschland ist die Lage inzwischen so angespannt, dass man befürchten muss, auch hier eine Revolte auszulösen, nur weil man [...]
Boom Town: Selbstverständlich sind wir hierzulande umweltbewusst, ökologisch un(d)sozial. So etwas lassen wir uns eine Menge kosten, denn wir wissen schon seit Jahrhunderten von der Kirche, dass ein reines Gewissen nicht zum Nulltarif zu haben ist sondern nur über schmerzliche Zäsuren im Portemonnaie zu realisieren ist, da sonst keine Erlösung vom Übel und auch keine [...]
Das Schlimme an Lügen ist, das ihre Widerlegung lange dauert … und das immer ein kleiner Zweifel bleibt. So ist es auch mit Verschwörungstheorien. Auch sie können Lügen sein – und ihre Widerlegung dauert elendig lange. “9/11″ war selbst gemacht sagt sich leicht dahin. Ebenso leicht sagt sich allerdings “Bin Laden wars” – das war aber leicht zu widerlegen, wenn ich mir die Argumente der Verschwörungstheoretiker so anschaue. Eine andere Lüge wird ebenso gerade demaskiert: die Lüge über den faulen Arbeitlosen.
Es wäre mal Zeit für eine Dankesrede. Für den Dank an die Leser des Nachrichtenspiegels. Seit einem Jahr betreiben wir jetzt dieses Format, um relativ unangreifbar unsere Meinung sagen zu können. Das geht hier. Hier ist das Risiko geringer, das sich enttarnte Altnazis oder beleidigte Politikwürstchen beim Betreiber beschweren können, um Meinungen zu unterdrücken. Es wäre Zeit, für eine große Dankesrede – allein schon von mir persönlich – für die vielen Anregungen und Informationen, die man hier als Autor erhält. Doch diese Zeit … ist nicht da, denn die Welt dreht sich weiter – in keine schöne Richtung. Es ist mehr das, was im Hintergrund der Nachrichten zu erkennen ist … oder die Art der Nachrichten selbst, die beunruhigen sollte. Zum Beispiel die Berichterstattung über den Kannibalen von Rothenburg – aktuell in der Welt. Ich setze hier keinen Link, noch möchte ich den Artikel zitieren – aus Gewissensgründen verbietet sich mir die Verbreitung einer solchen Nachricht.
Presse Info vom 4. Juli 2011 Coordination gegen BAYER-Gefahren GenReis GAU: BAYER zahlt 516 Mio € Entschädigung „EU-Zulassung jetzt endgültig ablehnen!“ / Proteste in diesjähriger BAYER-Hauptversammlung / großflächiger Anbau gefährdet Ernährungssicherheit / Karikaturen veröffentlicht Der BAYER-Konzern muss amerikanischen Landwirten wegen der Verunreinigung ihrer Ernten mit genmodifiziertem Reis mehr als eine halbe Milliarde [...]
Bislang sind 37 Tote durch EHEC in Deutschland zu beklagen ( Stand 16.06.2011). Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Todesfälle und auch weitere Neuinfektionen geben wird. Eigentlich müsste dies Anlass für die Politik darüber nachzudenken wie man den Hinterbliebenen hilft, ja vielleicht auch entschädigt. Es ist mir nicht gelungen, trotz größter Bemühungen, hierzu Äußerungen [...]
Die Welt wird jeden Tag besser und sicherer. Wir sind auch dem direkten Weg zum Endsieg, nur noch ein paar Huckel stören die ansonsten reibungsfreie Reise ins Paradies. Die reichen Menschen spenden Milliarden Dollar an die Pharmaindustrie, damit die grossflächig Kinder in der Welt impfen kann (die kurz danach verhungern, verdursten oder erschossen werden), während sauberes Wasser, genügend Nahrung und mimimale Sozialstandards für viel weniger Geld viel mehr für die Volksgesundheit tun könnte – das war in Europa auch so. Sicher, in den USA geht die staatliche Post pleite und die ersten Banken bereiten sich auf die Zahlungsunfähigkeit der USA vor, aber das rummst erst im August und ist außerdem weit weg.