Politik

Bedingungsloses Grundeinkommen – ein Erfahrungsbericht

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Mittwoch, 17.4.2014. Eifel.  Man hätte eher auf Jürgen Roth hören sollen, Autor vieler interessanter Sachbücher, das neueste heißt: „Der stille Putsch“ und berichtet darüber, wie sich eine Elite von (Kriminellen A.d.R.) Deutschland und Europa unter den Nagel reißen. Hätte man das in seiner Analyse berücksichtigt, würde man verstehen, warum die Presse in breiter Front Kriegstreiberei und Wirklichkeitsverzerrung betreibt und Vizekanzler Gabriel schon russische Panzer durch Europa kurven sieht, während zum gleichen Zeitpunkt Kampfverbände der Putschregierung in Kiew den Einsatz der Armee gegen die eigene Zivilbevölkerung mit den Worten feiern, sie seien „sehr kämpferisch“. Gut – die Soldaten sind nach aktuellen Meldungen zu den Zivilisten übergelaufen: ein harter Schlag für den von der Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützten Vitali Klitschko, der in einer Rede im Parlament die Härte der Regierung gegen die Protestler noch begrüßt hat. Viele harte Worte – nicht wahr? Wissen Sie, warum ich die machen kann? Ich beziehe seit vielen Jahren ein bedingungsloses Grundeinkommen – und das erlaubt mir, einen großen Teil meiner Zeit der politischen und wirtschaftlichen BILDUNG zu widmen – wie es der Kanon des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland fordert … und was den Jürgen Roth erwähnten Putschisten Angst macht: immerhin hört ihr stiller Putsch auf still zu sein, wenn zu viele davon Wind bekommen.

Aber ich greife der Sache vor. Sie werden wissen wollen, wie es mir gelungen ist, in diesen harten Zeiten an ein bedingungsloses Grundeinkommen zu gelangen. Ich werde es Ihnen erläutern, sage aber gleich: dies war keine Absicht – ich wußte auch gar nicht, dass es so etwas gibt … bis ich chronisch krank wurde. Bei Beibehaltung meiner Arbeitsbelastung (80-Stunden-Wochen mit mehreren Übernachtungen bei recht akzeptabler Bezahlung) drohte mir der Rollstuhl, eine freundliche Dame der Caritas, die bei den folgenden Scheidungswirren bezüglich der Unterbringung der Kinder half, informierte mich nebenbei darüber, dass ich rentenberechtigt sei: eine Rente wegen „Berufsunfähigkeit“ stand mir zu, sie war derzeit eingeführt worden, um Menschen abzusichern, die mitten im Leben aus ihrem erlernten Beruf geschossen werden und sich in einer hochqualifizierten und recht anspruchsvollen Arbeitsgesellschaft nicht mehr umorientieren können, weil niemand einen Lehrling mit Führungserfahrung, Behinderung und fortgeschrittenem Lebensalter möchte. Die SPD hat diese Rente abgeschafft – aber für ältere Semester (Geburt bis 1961) ist sie noch gültig.

Ich möchte mich jetzt hier nicht mit den entwürdigenden Prozeduren der Rentenkasse auseinandersetzen: als jemand, der täglich merkt, dass er weder lange sitzen, noch stehen noch seine geliebten langen Moorwanderungen machen kann, ist es schon schwer zu ertragen, von „Gutachtern“ (normale, niedergelassene Ärzte, z.T. ohne Kassenzulassung – d.h. „Gutachten“ ist deren Haupteinnahmequelle, die nur dann sprudelt, wenn …) ohne großartige Untersuchung als Bagatellfall abgeschrieben zu werden … obwohl das Gutachten selbst dem Urteil des begutachtenden Arztes widersprach.

Mir geht es hier eher um die Folgen des dann letztendlich vorhandenen bedingungslosen Grundeinkommens, das ich nun beziehe. Immerhin wurde ein solches gesellschaftliches Verteilungsmodell auch mit der Begründung abgelehnt, es würde den Menschen nichts Gutes bringen – insofern mag ich ein Vorreiter jenes Einkommens sein, der am eigenen Leibe die wundersamen Veränderungen bemerkt hat.

Erwähnt wurde schon: Bildung.

In der Tat habe ich nun Zeit, mir aus verschiedenen Nachrichtenquellen eine eigene Meinung zu bilden. Ich lese regelmäßig das Handelsblatt, Spiegel-online, Manager-Magazin, FAZ, Zeit und früher auch Welt (bis die Geld für ihr Angebot wollten – die hatten wohl noch nicht gemerkt, dass man als Bürger zwei Zeitungen die Woche umsonst bekommt … mit ein paar Artikeln zwischen der Werbung. So ist der Markt für  Zeitungen halt gerade). Früher wäre mir eine solche aufwändige Meinungsbildung nicht möglich gewesen – dabei lebt die Demokratie doch gerade von diesem Engagement der Bürger. Erst unlängst hatte Bundespräsident Gauck den Bürgern anläßlich eine Rede vor deutschen Bankern vorgeworfen, sie würden sich zu wenig über Wirtschaft informieren und deshalb Anlagebetrügern auf den Leim gehen – so gesehen, ebenfalls eine Aufforderung zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.

Ein weiterer Punkt ist: gesellschaftliches Engagement. Zum ersten Mal habe ich Zeit, mich aktiv in die Arbeit der Gemeinde einzubringen – wobei zum ersten Mal auch der Zusammenhang zwischen ARBEIT und ZEIT Erwähnung findet. Für Arbeit braucht man Zeit: wer soll die machen, wenn Erwerbsarbeit das Zeitkonto komplett ausplündert, ohne effektiven monetären Gegenwert zur Verfügung zu stellen? Mir erlaubt die Zeit, mich mit zwei Vereinen zu beschäftigen, die sich der Eröffnung einer zukunftsorientierten Kindertagesstätte (mit integrierter Altenbetreuung) und der Effektivierung diverser Formen von Nachbarschaftshilfe widmen, die vor allem armen Menschen der Gemeinde zugute kommt. Dort kann ich mich – bedingt durch eigene Behinderung – nicht in vollem Umfang einbringen, obwohl wir händeringend Helfer bräuchten, die Fahrleistungen übernehmen. Was ich aber konnte: die Ergebnisse meiner eigenen intensivierten Bildung tausenden anderer Menschen zur Verfügung stellen, in dem ich als „Blogger“ – weniger abwertend formuliert als Bürgerjournalist und Schriftsteller – tätig werden kann und so ein Webprojekt ins Leben rufen konnte, das einer Menge Menschen Unterhaltung schenkt – willkommene Unterhaltung, schaut man sich die Menge der öffentlich einsehbaren Lobreden an. Insofern leiste ich meinen Beitrag zur Förderung und Intensivierung der parteiunabhängigen politischen Bildung – und Intensivierung des demokratischen Dialogs – was mir zuvor nicht möglich gewesen wäre.

Was mir ebenfalls möglich geworden ist: Arbeit. Ja, das bedingungslose Grundeinkommen hat mir die Möglichkeit gegeben, ARBEIT zu LEISTEN – nicht nur als ehemaliger Manager, der die täglichen Nachrichten aus alternativen Perspektiven betrachtet und so in direkten Widerspruch zur Arbeit jener von Jürgen Roth erwähnten „Elite“ gerät – sondern als VATER. Kinder brauchen Väter, Deutschland braucht Kinder – aber keiner will das bezahlen.. Die Arbeit mit meinen jüngsten Kindern hat dazu geführt, dass sie charakterlich soziale Wesen mit festen Freundschaften und Klassenbeste geworden sind … anders als ihre älteren Geschwister, die – wie in vielen Familien heute üblich – auf einen männlichen Erziehungspartner weitgehend verzichten müssten. Dabei ist ERZIEHUNGSARBEIT die wichtigste Arbeit, die eine Generation zu leisten hat … sie bestimmt die komplette Zukunft. Den Luxus, hier zu sparen, kann sich keine nachhaltig wirksame Zivilisation leisten. Man kann natürlich die Arbeit, die im Rahmen des gesellschaftlichen Engagements geleistet wird, auch unter diesem Punkt verbuchen. Dazu kommt jedoch auch eine bezahlte Tätigkeit: ich arbeite inzwischen als Lerntherapeut für überwiegend arme Familien, die diese Arbeit selbst finanzieren müssen. Zumeist springt hier das Jugendamt ein, aber die Kosten (d.h. mein Lohn) muss trotzdem möglichst gering gehalten werden, um die Arbeit mit den Kindern leisten zu können. Die Tätigkeit ist freiberuflich – und niemand könnte davon leben, noch ließen sich hieraus – ohne übermäßigen Rückgriff auf die Haushalte der Eltern – reguläre Vollzeitarbeitsplätze bilden: die Ferienzeiten würden den Eltern finanziell das Genick brechen. Ohne existenzsicherndes Grundeinkommen wäre hier keine Arbeit möglich: das Leistungspotential der Kinder bliebe unausgeschöpft.

Was ebenfalls erwähnt werden muss ist die positive Wirkung auf die Gesundheit. Mehr Zeit erlaubt eine bewusstere Ernährung, was sich sehr positiv auf den Krankenstand auswirkt. Ebenfalls bleibt Zeit für Bewegung (wenn man sie denn leisten kann), was enorme Einsparungen im Bereich der Zivilisationskrankheiten mit sich bringt. Einen großen Schub an Gesundheit brachte auch die Abwesenheit bösartiger Stressformen mit sich. Welche das sind? Ein Beispiel zitiert gerade der Spiegel:

Die Arbeitskultur bei Daimler beschreibt er als „System der Angst“: „Es gibt in Konzernen keine Ehrlichkeit, nur Scheinheiligkeit“, schreibt er. Daimler will sich auf Anfrage nicht zu dem Buch äußern. „Es könnte auch BMW oder Siemens sein, die Konzerne ticken ja alle gleich“, sagt Bredack.

Diese Befreiung von der Kultur der Angst führt automatisch dazu, dass man auf handelsübliche „Lebenskrücken“ verzichten kann … und zwar ganz problemlos: Nikotin, Alkohol, TV-Konsum, Zucker, hektisches, fettiges Essen – alles verschwand automatisch aus meinem Leben, als das System der Angst verschwand – mit enorm positiven Auswirkungen auf das Immunsystem: Infektionskrankheiten treten kaum noch auf und entlasten so die Krankenkasse enorm. Abgesehen von den bei mir leider vorhandenen chronischen Erkrankungen brauche ich keine Arztbesuche mehr.

Kommen wir nun zum nächsten Punkt: Umwelt. Mehr Lebenszeit und gesicherte Grundversorgung geben natürlich auch deutlich mehr Spielraum für einen bewussteren Umgang mit den natürlichen Ressourcen: mein Müllvolumen ist drastisch gesunken und sinkt weiterhin, ebenso sinkt mein Verbrauch an Giften jedweder Art (Plastik zum Beispiel) deutlich, ebenso der Stromverbrauch. Was meinen ökologischen Fußabdruck angeht, erziele ich von Jahr zu Jahr deutlich erkennbare Fortschritte, die ich an meine Kinder beständig weitergeben kann. Wäre ich körperlich nicht nur noch eingeschränkt einsetzbar, wäre der nächste Schritt die gezielte Produktion von Nahrungsmitteln vor Ort – zum Beispiel durch Anpflanzen alter, langsam aussterbender Obstbaumsorten. Auch hier spielt natürlich der Verzicht auf Lebenskrücken, die einem entfremdete Arbeit überhaupt erst möglich machen, eine große Rolle: der von ihnen erzeugte Müll verschwindet vollkommen aus der persönlichen Bilanz.

Was letztlich nicht fehlen darf, ist ein Ausblick auf das persönliche Glück. Auch wenn unser Bundespräsident unsere „glückssüchtige Gesellschaft“ (mit Blick auf zukünftige Fronteinsätze) mit kritischen Blicken bedenkt, so können wir kleinen, friedliebenden Bürger vor Ort (die erstmal keine Notwendigkeit sehen, im Ausland wieder waffentragend aufzumarschieren) doch mit „Glück“ viel anfangen – allein schon deshalb, weil es gesund macht, gesund hält, für eine friedliebende, tolerante Grundstimmung sorgt, die Kreativität und die Arbeitsleistung, Arbeitssorgfalt und den Arbeitswilen fördert und sich auch sonst für einen selbst ganz gut anfühlt: trotz Verlust von finanziellem Reichtum, unbegrenzter internationaler Reisemöglichkeit, Gratislimousine, Haus, Kapital und Frau (samt einem Teil der Familie, die für ihre eigenen Lebenspläne einen gesunden, reichen Vater brauchten) bin ich glücklicher als zuvor … wo mir das zehnfacher an finanzieller Ausstattung zur Verfügung stand. Könnte mit mehr Gesundheit noch besser sein …. aber ohne Krankheit hätte ich ja kein bedingungloses Grundeinkommen. Damit muss man also leben lernen.

Was wäre, wenn ich dieses Grundeinkommen schon als Jugendlicher gehabt hätte?

Dann hätte ich heute eine eigene Firma. Geht aus gesundheitlichen Gründen jetzt nicht – aber ARBEIT ist genug zu tun. Ich selbst habe inzwischen mehr, als ich leisten könnte … viele Artikel, die geschrieben werden müssten, bleiben ungeschrieben, weil … die Zeit fehlt. Vielen Menschen kann nicht geholfen werden, viele Geschäftsideen bleiben in der Schublade, viele kreative Lösungen drängender Probleme undurchdacht. Viele Kinder warten vergeblich auf Hilfe, viele historische Häuser verfallen (im Osten ganze Dörfer), weil niemand die Arbeit zur Erhaltung der Bausubstanz leisten kann, viele dringend benötigte gesellschaftliche Experimente unausgeführt (zum Beispiel alternative Lebensmodelle zum Auslaufprodukt „Ehe“, die sich finanziell kaum noch einer leisten kann und die im Alter aufgrund äußerere Umstände zunehmend versagt), viele Landschaften veröden, weil sich niemand mehr um Landschaftspflege kümmern kann (und sei es nur die Bienenzucht, der kleine Hausgarten oder die Pflege öffentlicher Gärten). Viele Menschen vereinsamen – gerade im Alter, nehmen sich das Leben, verrotten sinnlos in ihren eigenen Wohnungen, während ihre Lebenserfahrung von Kindern dringend gebraucht – und auch gern abgerufen – wird. Ja – eigentlich wartet auf uns die komplette Neukreation des einst so erfolgreichen Modells der freien Marktwirtschaft, die von skrupellosen Finanz- und Politikgangstern bewusst vor die Wand gefahren wurde (was dafür spricht, dass auch im Rahmen der staatlichen Arbeit noch viel zu tun wäre … es nützt keinem was, wenn der Kornspeicher, der von uns fleißig gefüllt wird, in der Nacht von Räubern geplündert wird, weil wir uns den Nachtwächter ersparen: das ist betriebswirtschaftlicher Unfug).

Mein Zwischenbericht also: bedingungsloses Grundeinkommen ist gut für die Motivation, die Identifikation mit dem Gemeinwesen und der daraus resultierenden Arbeitsbereitschaft, fördert Gesundheit, Umwelt und persönliches Lebensglück, ist äußerst nützlich für demokratische Meinungsbildung und Austausch samt Vernetzung der Mitmenschen untereinander, was insgesamt dem Frieden dient, den wir für unseren Wohlstand brauchen.

Leider haben wir dieses  System nur für Kranke eingeführt (und aktuell wieder abgeschafft), die die gewonnenen zeitlichen Ressourcen aus gesundheitlichen Gründen nicht optimal umsetzen können.

Sollte also schnell auch für Gesunde eingeführt werden.

Bleibt nur noch die Frage der Finanzierung. Hier … bleibe ich aber ganz nüchterner Manager und auf dem Boden gesunder Betriebswirtschaft.

JEDER bekommt heute Geld von JEMAND ANDEREM. Die Zeit des Adels und der Leibeigenschaft ist vorbei. Das GELD ist also DA! Wir reden hier nicht über NEUE KOSTEN, sondern über eine GEÄNDERTE VERTEILUNG … was bei den meisten Diskussionen zu dem Thema nicht berücksichtigt wird. Zu finanzieren ist das allemal, weil es auch jetzt – in diesem Moment – schon finanziert wird! Nur werden manche Räuber ihre gesicherten Pfründe verlieren, manche unnützen Luxuseinkommen werden ihre Existenzberechtigung verlieren,  manche kriminellen Auswüchse des Finanzkapitalismus werden  nicht mehr zu finanzieren sein, wenn das Geld wieder dahin kommt, wo es hingehört: in die Hände der Menschen, die seinen WERT mit ihrer ARBEIT GARANTIEREN. Wir brauchen nur EINE BANK, EINE KRANKENVERSICHERUNG, EINE VERSICHERUNG FÜR LEBENSRISIKEN – nicht hunderte davon, die sich erstmal großzügig aus den Gemeinschaftstöpfen bedienen, bevor sie LEISTUNG bringen … um nur ein paar Kostenfaktoren zu nennen, die heute schon purer Luxus sind.

Freie, soziale Marktwirtschaft kann halt nur dann enorme Erfolge produzieren, wenn DER BÜRGER GELD IN DER TASCHE HAT! Ohne Moos ist halt auf dem Markt nichts los – was eine Volkswirtschaft nicht lange durchhält.

Das Geld muss beständig dynamisch umherlaufen … und nicht von ein paar Großkonzernen unter ihren Führungskräften aufgeteilt werden, damit die es in der Schweiz verstecken können.

Also: Quintessenz des von der freundlichen Gemeinschaft deutscher Beitragszahler geförderten Selbstversuches Grundeinkommen ist:  es hilft der Bildung, der Demokratie, der Gesundheit, der Umwelt, dem Gemeindeleben, dem persönlichen Lebensglück und fördert die Bewältigung vieler Arbeiten, die sonst liegengeblieben wären … was letztlich sehr viel kostet, wie wir dann an der steigenden Staatsverschuldung merken. Man sollte es sofort einführen und würde das auch sicher tun, wenn nicht … „Diäten“ mit zu den Luxuseinkommen zählen würden, die wir uns dann nicht mehr leisten können.

Und da wird man dann schnell sehen, dass es im Parlament eine überparteiliche Interessengemeinschaft gibt, der alle Parteien im Land zuarbeiten: immerhin ist der Posten dort Lohn für jahrelange Parteiarbeit.

Ach ja – womit ich früher Geld verdient habe?

Durch Verbrauchsintensivierung von Krankenkassengeldern. Habe erfolgreich dafür gesorgt, dass unnütze überteuerte Medikamente in unnötig großem Umfang verordnet werden: dafür war Geld da. Geld von Beitragszahlern, wohlgemerkt, das die besser in ein Grundeinkommen investiert hätten: dadurch kann man sich ganz viele echte Erkrankungen ersparen und muss sich erst recht keine künstlichen Erkrankungen mehr einreden lassen. 300 Milliarden Euro wurden so 2012 verbraten … über 300 Euro pro Bürger und Monat – um nur mal eine Zahl zu nennen. Hat man erstmal die Erfahrung gemacht, wie es wirklich in diesem Sektor zugeht, dann weiß man: Geld genug wäre da. Man sollte es nur nicht mehr in Schädlinge investieren … sondern in etwas Nützliches wie ein streßfreies bedingungsloses Grundeinkommen.

Und – ehrlich gesagt: die Arbeit, Ärzte für viel Geld mit zweifelhaften Methoden und gefälschten Studien zur Verschreibung unnützer Medikamente zu bringen, würde niemand freiwillig machen.

Kindern und alten Menschen helfen schon – was sehr nützlich ist. Wir waren alle mal Kinder – und werden alle alte Menschen werden.

 

 

 

 

 



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