Alltagsterror

Zehn Jahre Arbeitsmarktreform – „Abrissbirne für den Sozialstaat“

So richtige Feierstimmung wollte nicht aufkommen, am zehnten Jahrestag der sogenannten Arbeitsmarktreform bei den Vertretern der Parteien in Deutschland.

Nur die „Verräter“ des Sozialstaates finden es heute noch toll, was man da auf den Weg gebracht hat. Schröder und seine Gehilfen namens Müntefering, Clement und andere führende Genossen schickten Millionen Bürgerinnen und Bürger, mit Unterstützung der Grünen und unter den Augen von Gewerkschaften, zu großen Teilen in die Armut und Hoffnungslosigkeit.

Die eigentlichen Ziele welche man sich von der Arbeitsmarktreform versprach und ankündigte, sind nicht eingetreten, übrig geblieben sind insgesamt 6,7 Millionen Menschen welche in Deutschland Hartz-IV-Leistungen beziehen, inklusive DERER,  welche Arbeit haben, von dieser aber nicht leben können. Natürlich spricht man heute offiziell von 2,9 Millionen Beziehern von Leistungen, dank von Statistiken.

Die Bundesagentur für Arbeit, ARGEN und Jobcenter haben schon lange die weiße Fahne auf ihren Behördengebäuden gehisst, weil sie erkennen mussten, dass eine Vermittlung von Arbeit mit ausreichendem Lohn nicht mehr angeboten wird. WILLIG UND BILLIG so lautet das Motto, so stellt man sich jemanden vor der Arbeit sucht. Wer Arbeit hat, verbindet damit die Angst vor dem Abstieg und ist somit bereit, sich hemmungslos ausbeuten und bevormunden zu lassen, letztlich ein Ergebnis der sogenannten Arbeitsmarktreform.

Und die Politik, allem voran die Sozialdemokraten, weigern sich bis zum heutigen Tag sich einzugestehen, dass sie dies zu verantworten haben. Die Sozialdemokraten und ihre Macht-geilen Helfer und Vollstrecker der „Armut per Gesetz“ rufen heute nach sozialer Gerechtigkeit und denken dabei aber vorrangig nur an sich und ihren Machterhalt.

Nein, es besteht wirklich keinen Anlass den zehnten Jahrestag des „Verrates am Sozialstaat und der Armut per Gesetz“ zu feiern.  Zehn Jahre Armut, Entmündigung, Gesellschaftliche Ausgrenzung. Zehn Jahre dürfen die Schwachen öffentlich verhöhnt werden. Die sogenannte Arbeitsmarktreform bedeutet Geldmangel, Beleidigungen und Gerichtsprozesse.

Die Schwächsten der Gesellschaft bekommen nur das Nötigste. Solidarität, Hilfe werden verweigert und verhindert, dass ist das Ergebnis. Vor zehn Jahren begann man den Sozialstaat in Frage zu stellen und diesen in eine lupenreine Diktatur der Entrechtung, gesellschaftlicher Verwahrlosung zu überführen. Ein Ergebnis der Arbeitsmarktreformen, ist letztlich ein Diktat von Wirtschaft und Manager gegenüber hilfloser Politiker. Millionen von Bürgerinnen und Bürger befinden sich in Geiselhaft von Gier, von Kartellen der Mächtigen und diese sind bereit, ihre Macht  und mit allen Mittel zu verteidigen. Und das was für Millionen Menschen in Deutschland bleibt, ist das man sie an der kurzen Leine hält, ihnen das zugesteht, was zum Überleben gebraucht wird, aber nicht mal für ein Hundeleben reicht.



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