Ausland

Ron Paul am 14.04.2012 in Illinois (synchronisiert)

Hmm, ein Republikaner? Ausgerechnet hier? Mit einer Wahlkampfrede?
Egal, um sich ein Bild zu machen ist es brauchbar und hat viel mit dem kleineren Übel zu tun. Wäre interessant mit anzusehen, wie schnell er als Präsident dann doch umfällt.
Und nicht vergessen, die Amerikaner leben lieber als hungernde Obdachlose anstatt sich einen Sozialstaat zu leisten. Das klingt ja wie Kommunismus.

[Video, bitte Artikel anklicken]

Hierzu empfehle ich denjenigen, die über traurige Dinge lachen können, den Film Idiocracy, den es in der englischen Version komplett bei Youtube zu sehen gibt (die deutsche Version vermisst den Teil 2 von 5).



Kommentare

Ein Kommentar zu “Ron Paul am 14.04.2012 in Illinois (synchronisiert)”

  1. Die Amerikaner ticken anders, und nicht alle so schrecklich wie Dick Cheney, die Bushes, etc.

    Viele verzichten auf den staatlichen Unterhalt, weil sie das ihrer Selbstachtung schuldig sind.

    http://youtu.be/tjuUWr9vaXo

    Für diese Rede wurde Ron Paul enorm gescholten, wie auch für den von Ihnen eingestellten Film. Natürlich wird Ron Paul nicht als Kandidat für die Republikaner aufgestellt, er könnte ja gewinnen. Vorher würde man ihn vermutlich umbringen, wenn er weiterhin auf der Beliebtheitsskala nach oben klettert.

    Die Jugend mag ihn – und die Veteranen der Kriege, die inzwischen den Nicht-Krieg schätzen. Eine Möglichkeit wäre, dass er als Unabhängiger/Independent ins Rennen geht. Aber das wäre sein Todesurteil.

    Leider kennen die USA nicht das von Clinton angestrebte “Line-Veto”. Das ist eine gute Idee, aber Clinton hat das während seiner Amtszeit nicht durchsetzen können. Das Line-Veto berechtigt den Präsidenten der Vereinigten Staaten, im vorgelegten Gesetzestext Paragrafen, die nichts mit dem eigentlichen Gesetz zu tun haben, zu streichen.
    Es gab Gesetze, denen zugestimmt wurde, ohne dass die Wohltaten / Perks für bestimmte Illuminaten herausgestrichen werden durften. Zum Beispiel wurden private Flugplätze gebaut, weil Senatoren, Illuminaten oder Kongressmitglieder einen für sich in der Nähe ihres Hauses haben wollten. Baukosten und Wartung zahlte dann der Steuerzahler, auch wenn sie leer stehen.

    Politische Forderungen wurden in großen Gesetzestexten verborgen. Und weil keiner die Lust hatte Tausende von Seiten zu lesen, wurden diese kleinen oder größeren Schweinereien einfach mit abgesegnet. Ron Paul hat oft gegen Gesetze gestimmt, die kleine soziale Inhalte, aber dicke Ausgaben für die Excellenzen hatten. Danach wurde ihm vorgehalten, dass er kein Herz für die Armen habe. Das ist natürlich Schwachsinn.

    Die Eliten wollen sich Obama – die Marionette des Systems – erhalten, darum sind alle anderen Kandidaten der Republikaner armselige Figuren (allerdings mit dicken Geldsäcken).

    P. S. – Ich habe mir eben den Film Idiocracy angesehen. In der Übertreibung liegt die Würze. Wohin die Abhängigkeit vom Staat in Form von Riesenkonzernen führen kann, wird dort aufgezeigt. Aber die Inflationsrate über 500 Jahre ist noch milde berechnet. Sie würde weitaus höher sein.

    Viele der Amerikaner, die selbständig bleiben wollen und auf die staatlichen Unterstützungen verzichten, sind zumeist Selbstversorger (Fischfang, Jagd, Obst, Gemüse aus eigener Zucht, Tauschhandel). Sie wohnen z. T. in primitiven Holzhütten oder in Trailern im Wald. Sie führen ein hartes Leben um ihrer Selbstachtung willen. Ich habe etliche von ihnen kennen gelernt. Es sind wilde unabhängige Burschen, und anfangs hatte ich Angst vor ihnen, unberechtigte Angst. Ich habe ihre Standpunkte verstehen gelernt, sie haben meine volle Sympathie. In einem riesigen Land ist diese Abnabelung von der Zivilisation einfacher zu schaffen.

    Für die ärztliche Versorgung stehen Ärzte bereit, die kostenlos eine Betreuung vornehmen. Auch Anwälte arbeiten auf dieser Basis, das gehört zum guten Ruf. Das sind natürlich keine Typen, die sonst die Illuminaten bedienen.

    Das Armutsproletariat der Städte ist durch Drogen und fehlende Schulbildung versklavt. Das Gewaltpotential ist groß. Sie lieben Brot und Spiele, wie es im dekadenten alten Rom geliefert wurde und wie es im Film in seiner Übertreibung erschreckend deutlich wird. Die hängen am Tropf der öffentlichen Hand und werden dementsprechend behandelt – ähnlich wie bei Hartz IV. Nur sind die Sozialleistungen nicht ganz so gut. Statt Geld gibt es Foodstamps – Essenmarken. Die Sozialhilfe ist an Bedingungen geknüpft, die hier niemand akzeptieren würde. Noch nicht!

    Ich finde die Rede von Ron Paul aus Ihrem Beitrag in Verbindung mit dem Film Idiocracy eine gelungene Verknüpfung. Vor diesem Niedergang in Niedertracht möchte Ron Paul seine Landsleute bewahren.

    Posted by NaJa | 25. April 2012, 19:26

Schreibe einen Kommentar

Alle Kommentare werden Moderiert.
Daher kann es etwas dauern bis zur Freischaltung.

Der Nachrichtenspiegel auf Facebook

Die letzten 100 Artikel