Politik

Nebelsprech

Ein Vortrag über sprachlichen Nebel in politischen Reden von Martin Haase auf dem 28c3.

Martin Haase: „Die Koalition setzt sich aber aktiv und ernsthaft dafür ein”
Sprachlicher Nebel in der Politik

Aktuelle politische Texte (Reden, Interviews) werden auf Leerformeln, Füllsel und Übertreibungen untersucht, die den Text entlarven, selbst wenn der Autor versucht, die Hörer bzw. Leser einzulullen, bestimmte sprachliche Mittel verraten, welche eigentlichen Meinungen sich im Text verstecken. Auf diese Weise wird in den Texten sichtbar, was Wilson und Shea als „Fnord” bezeichnen.

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Kommentare

2 Kommentare zu “Nebelsprech”

  1. @hunsrückbäuerchen gemacht: “…das Kapital wird … wieder einen Adolf …präsentieren…”
    Gutti steht schon in den Startlöchern! Und ist er nicht ein viel schniekerer Führer als der olle verschrobene Adolf? Da sagt doch wohl jeder gerne: “Führer, wir folgen dir.”

    Posted by Einsiedler | 30. Dezember 2011, 11:43
  2. und genau das ist die Crux!

    der Export bricht ein! das geht zu Lasten der deutschen Multis. Während die seit über 10 Jahren dank Lohnduming, Lohnsubventionen, Exporterleichterungen, etc. Megamengen an $ und € eingefahren haben und teilweise auf zweistelligen Mrd.-Beträgen Cash sitzen, kämpften Mittelstand und Kleinunternehmen ums überleben, viele haben es nicht gepackt. Das war und ist allerdings Strategie des Kapitals und der Politik, Großunternehmen mit angestellten Managern lassen sich viel leichter dirigieren als eine Masse von Kleinunternehmern. Jetzt droht das politische Desaster, was jedoch den Kapitalismus nur insoweit tangiert, dass seine Erfüllungsgehilfen (Politiker) kalte Füße kriegen. Denn es bei einer internationalen Depression drohen dem Exportweltmeister erhebliche gesellschaftliche Probleme, die den Politikern auf die Füße fallen. Jetzt heißt es plötzlich, der Binnenmarkt müsse nagekurbelt werden um das Desaster zu vermeiden. Das erfordert höher Löhne, das bringt eine Staärkung von Mittelstand und Kleinunternehmen und das widerum paßt nicht in die o. g. Strategie!
    Ich fürchte, das Kapital wird dieser Abkehr von der Strategie seiner Vasallen eine Weile zuschauen und sie sabottieren um dem Volk nach einer Zeit der künstlich und absichtlich vom Kapital erzeugten WIrren wieder einen Adolf zu präsentieren. Das Volk wird das Geschenk dankend annehmen im Glauben an Besserung und Linderung wird es die Öfen von Auschwitz wieder in Betrieb nehmen…..

    schrecklich, nicht wahr!
    drum seien wir wachsam und hüten uns vor ungerechtfertigten Geschenken

    Posted by hunsrückbäuerchen gemacht | 29. Dezember 2011, 16:55

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