Satire

Griechenland in der Krise: Kiffende Sonnenuhren und kein Wasser fürs Meer (Teil 1)

Auf dem Wege zum internationalen Nachrichtenmagazin leistet sich nun auch der Nachrichtenspiegel eigene Auslandskorrepondenten. Einer davon hat sich todesmutig in die Abgründe der griechischen Inseln begeben und versorgt uns nun mit Bildern der gar erschröcklichen Lage dort.

Wie wir alle wissen, ist die gegenwärtige Lage der griechischen Wirtschaft einzig und allein durch den Schlendrian und die Vergnügungssucht der einheimischen Bevölkerung entstanden. Stimmt. Wie man hier sehen kann kiffen dort sogar die Sonnenuhren:

Gleichzeitig leisten sich die Einwohner, selbst in den kleinen Dörfern deutsche Luxuskarossen, von denen wir hier nur träumen können:

 

Selbst die Haustiere müssen den Gürtel engerschnallen:

Die schlaueren Eingeborenen wappnen sich bereits gegen den drohenden sozialen Flächenbrand. Feuerlöschersammlungen sprießen überall aus dem Boden:

Selbst das fahren von Mopeds wird verboten, um die Benzinimporte zu drosseln. Und Parken darf man sie auch nicht. Man hofft auf den Export – wobei der Weltmarkt für gebrauchte Mopeds schon längere Zeit eher stagniert und das gesteigerte griechische Angebot gar nicht aufnehmen kann.

Schlimm trifft es auch die Fischer und die Tourismus-Industrie. Aufgrund von Sparmaßnahmen fehlt sogar das Wasser, um das Meer aufzufüllen:

Tja, da hilft nur noch… Beten

© alle Bilder: Wolfgang Menne



Kommentare

2 Kommentare zu “Griechenland in der Krise: Kiffende Sonnenuhren und kein Wasser fürs Meer (Teil 1)”

  1. “Jede weit genug fortgeschrittene Technologie ist von Zauberei nicht zu unterscheiden.”

    Arthur C. Clarke (3. Gesetz der Zukunft)

    Das gilt auch für die Technologie der Makroökonomie. Ist sie noch fehlerhaft, bedarf es der Religion, um die Fehler aus dem allgemeinen Bewusstsein zu streichen, sowie der Politik, um die sozialen Spannungen abzumildern, die durch die fehlerhafte Makroökonomie entstehen.

    Die Beendigung der gegenwärtigen “Finanzkrise” setzt die Überwindung der Religion voraus, und nach dem anschließenden, eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation wird die Politik obsolet.

    “Man bedenke, es handelt sich nur um einen Roman. Die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlicher sein.”

    (Vorwort zu “2001″)

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert: http://www.deweles.de/willkommen.html

    Posted by Stefan Wehmeier | 16. Juni 2011, 01:29
  2. Einfach nur GEIL

    Posted by Frank Ullrich | 15. Juni 2011, 20:01

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